Pädagogischer Halbtag an Schulen

Das Multiplikatorennetzwerk digitale Bildung (MNDB) für die Gymnasien in Oberbayern/West, das seit dem Schuljahr 2019/20 existiert, hat ein Angebot für einen Fortbildungshalbtag zum Thema digitale Bildung entwickelt, das Schulen des Bezirks zur Verfügung steht.

Die Informationen dazu finden Sie hier:

Wer kann das Angebot in Anspruch nehmen?

Das Angebot richtet sich exklusiv an die Gymnasien des Bezirks Oberbayern/West. Andere Schulen können das Angebot nicht in Anspruch nehmen.

Was genau umfasst das Angebot?

Das Angebot umfasst einen Pädagogischen Nachmittag mit einleitender Keynote, einem Workshopteil mit drei Schienen und einem Tagungsabschluss. Dazu reist das Referententeam an Ihre Schule, um dort diesen Pädagogischen Nachmittag durchzuführen. Organisatorische Vorarbeiten müssen von der gastgebenden Schule geleistet werden.

Ist WLAN zwingend notwendig?

Ein von der Schule zur Verfügung gestelltes WLAN ist für viele der Workshops und Vorträge sehr hilfreich, insbesondere dann, wenn die Kolleginnen und Kollegen selbst mit eigenen Geräten arbeiten sollen. Sollte Ihre Schule noch nicht über flächendeckendes WLAN verfügen, kontaktieren Sie bitte mBdB Benjamin Götzinger, um konkret auszuloten, welche Möglichkeiten sich vor Ort bieten.

Wie sieht der Pädagogische Nachmittag konkret inhaltlich aus?

Schulen stellen sich ihren Pädagogischen Halbtag aus dem Angebot des MNDB sowie eventuell weiteren ReferentInnen selbst zusammen.

Grundangebot:

Wird nur das Grundangebot des MNDB in Anspruch genommen, sind 3 Workshop-/Vortragsschienen (horizontal) mit jeweils 7 Slots (vertikal) zu füllen. Dazu füllen die Schulen die Planungsübersicht aus und senden diese nach bestätigtem Termin an den mBdB zurück.

Wichtig: Jeder Slot steht für einen Referenten/eine Referentin, d.h. dass beim Füllen der Slots mit Workshops/Vorträgen durch die Schulen unbedingt darauf zu achten ist, dass ein Referent/eine Referentin in einer Schiene nicht zweimal verplant ist. Das Problem der Bilokation haben wir leider noch nicht gelöst.

Die Angebotsliste können Sie hier herunterladen. Sie finden diese auch im Material.

Optionale Erweiterung:

Schulen können aber selbst weitere Slots hinzufügen und diese durch interne oder externe ReferentInnen füllen.

Beispiel 1: An der Schule gibt es KollegInnen, die SchiLfs zu bestimmten Themen anbieten wollen. Diese können in den Pädagogischen Nachmittag eingebunden werden.

Beispiel 2: Die Schule besitzt Dokumentenkameras eines bestimmten Herstellers und füllt einen weiteren Slot mit einem Referenten/einer Referentin dieses Herstellers, der/die drei Mal dieselbe Fortbildung zur Hardware anbietet.

Wenn Sie externe ReferentInnen zu einem Thema, das vom MNDB nicht angeboten wird, mit einbinden möchten und noch keinen geeigneten Referenten/keine geeignete Referentin gefunden haben, können Sie die Suche nach Fortbildungen/Schlagworten verwenden, die Übersicht über die Fortbildungsangebote im Bezirk ansehen oder die Berater digitale Bildung an der Dienststelle direkt kontaktieren.

 

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Die Referenten des MNDB sowie die Berater digitale Bildung werden durch die Dienststelle zeittechnisch vergütet und sind für die Schulen kostenfrei. Sollten zusätzlich weitere Referenten (bspw. aus dem E-Learning-Team oder dem SchiLf-Netzwerk) mit eingebunden werden, sind diese finanziell zu honorieren.

Sollten weitere Referenten (z.B. solche von Hardwareherstellern, deren Produkte die Schule einsetzt) durch die Schule bestellt werden, sind die Kosten hierfür ebenfalls durch die Schule zu tragen.

Wie kann dieses Angebot gebucht werden?

Buchung und organisatorische Vorgespräche können nur durch Schulleitungen in Anspruch genommen werden. Bitte wenden Sie sich dazu an mBdB Benjamin Götzinger. Terminanfragen werden per Mail erbeten.

Welche Termine sind noch frei?

Hier finden Sie die derzeit verfügbaren Termine, an denen wir zu einem pädagogischen Fortbildunghalbtag zu Ihnen kommen können. Da die ReferentInnen gemeinsam für den Donnerstag von ihren Stammschulen freigestellt sind, können nur Donnerstage angeboten werden. Durchgestrichene Termine sind bereits gebucht.

2019 November :: 07.11.2019 :: 14.11.2019 :: 21.11.2019 :: 28.11.2019
2019 Dezember :: 05.12.2019 :: 12.12.2019 :: 19.12.2019
2020 Januar :: 09.01.2020 :: 16.01.2020 :: 23.01.2020 :: 30.01.2020
2020 Februar :: 06.02.2020 :: 13.02.2020 :: 20.02.2020
2020 März :: 05.03.2020 :: 12.03.2020 :: 19.03.2020 :: 26.03.2020
2020 April :: 02.04.2020 :: 23.04.2020 :: 30.04.2020
2020 Mai :: 07.05.2020 :: 14.05.2020 :: 28.05.2020
2020 Juni :: 18.06.2020 :: 25.06.2020
2020 Juli :: 02.07.2020 :: 09.07.2020

Welche organisatorischen Aufgaben sind von der anfragenden Schule zu erledigen?

Um den Fortbildungshalbtag möglichst effizient halten zu können, müssen von der anfragenden Schule folgenden organisatorischen Vorarbeiten erledigt werden:

  • Zusammenstellung der Workshopliste (Auswahl und Verteilung), die angeboten werden sollen
  • KollegInnen die verbindliche Wahl geben, welche Workshops/Vorträge diese besuchen möchten (per Listenaushänge, digitale Tools)
  • Bereitstellung der Räumlichkeiten:
    • bestuhlter Plenumssaal (mit Großprojektions-Beamer, Mikrofon)
    • Räume für die Workshops/Vorträge
      • in der Anzahl der geplanten Workshopslots
      • die für die bei den Workshops/Vorträge angemeldeten Teilnehmerzahl angemessen sind
      • die über Beamer und Audio verfügen
  • Beschilderung: Wegweiser zu den Räumen/Programmaushänge zum zeitlichen Ablauf (oder digitale Veröffentlichung per QR-Code)
  • Imbiss/Getränke für die „integrierte Kaffeepause“ im Plenumssaal
  • Vorbereitung der Teilnahmebestätigungen

Wer sind die ReferentInnen?

Kernteam

Gehalten werden dieWorkshops und Vorträge von dem aus 5 ReferentInnen bestehenden Multiplikatorennetzwerks digitale Bildung, die überwiegend eine medienpädagogische Ausbildung haben. Unterstützt werden sie von den beiden Beratern digitale Bildung mBdB Benjamin Götzinger sowie iBdB Thomas Nörpel.

Erweiterung – RLFB- und SchiLf-Referenten

Zusätzlich können auf Anfrage weitere Referenten angefordert werden, entweder aus dem E-Learning-Team Oberbayern/West oder dem SchiLf-Referentennetzwerk. Dies kann insbesondere dann interessant sein, wenn Ihre Schule sich für bestimmte Themen besonders interessiert (Tablets im Unterricht, digitale Messwerterfassung, OER, …), die für Ihre KollegInnen relevant sind. In diesem Fall ist eine frühzeitige Anfrage notwendig, damit zusätzliche ReferentInnen angefragt werden können.

Erweiterung – schuleigene Referenten

Aber auch von Ihrer eigenen Schule können Lehrkräfte als ReferentInnen mitwirken, was wir im Sinne der Vernetzung und Wertschätzung sehr begrüßen würden. Sinnvollerweise würden diese Lehrkräfte aber nur insgesamt einen Workshop halten, damit sie die Möglichkeit haben, auch als Teilnehmer andere Workshops zu besuchen.

Wie sieht die inhaltliche Struktur aus?

In der KEYNOTE werden von mBdB Benjamin Götzinger aktuelle Fragestellungen behandelt, die Schulen und Lehrkräfte, die digitale Medien einsetzen, betreffen.

In den WORKSHOPS und VORTRÄGEN geht es um praxisorientierte Umsetzungsbeispiele zu Tools und Methoden im Unterricht, sowie um Vorstellungen von Konzepten und Fragestellungen aus dem Bereich der Medienpädagogik. Folgende Bereiche werden dabei behandelt:

  • mebis
  • Digitale Organisation
  • Audio/Video
  • Digitale Tools
  • Informationstechnik
  • Rechtliche Aspekte
  • Medienpädagogik

Eine Liste der konkret angebotenen Workshops und Vorträge finden sie hier (LINK!!!).

Der TAGUNGSABSCHLUSS bietet die Möglichkeit der Rückmeldung sowie der Klärung von Fragen, die das Plenum betreffen.

Wie ist der zeitliche Rahmen?

Das Angebot besteht aus einem Fortbildungshalbtag, der sich über insgesamt 3,5 Stunden erstreckt. Wann dieser beginnt, entscheidet die Schule selbst. Das Ende des Halbtags ist aber spätestens 17 Uhr.

Der zeitliche Ablauf sieht wie folgt aus:

  • KEYNOTE (30 min)
  • WORKSHOPS/VORTRÄGE I (45 min)
  • Pause (5 min)
  • WORKSHOPS/VORTRÄGE II (45 min)
  • Pause (5 min)
  • WORKSHOPS/VORTRÄGE I (45 min)
  • TAGUNGSABSCHLUSS (20 min)

Die Tee-/Kaffeepause soll „integriert“ sein, d.h. das Kollegium sollte jederzeit Tee/Kaffee trinken können.